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Der Würzburger Reiterverein dürfte mit ziemlicher Sicherheit aus der militärischen Reiterei noch vor der Jahrhundertwende hervorgegangen sein. Selbst wenn kein genaues Vereinsgründungsdatum ermittelt werden kann, so steht doch aufgrund der inzwischen aufgetauchten Archivunterlagen der Talgemeinde Steinbachtal und der Militärverwaltung fest, dass schon vor dem Jahre 1890 in Würzburg ein Reiterverein zur damaligen Zeit den jeweiligen Abteilungskommandeur des Artillerieregiments zum Vorsitzenden hatte. Im Dezember 1895 schrieb der Reiterverein Würzburg wegen der Anlage eines Reitweges im Steinbachtal in den zu erstellenden Anlagen des Verschönerungsverein an den selben dass ein möglichst ebener cirka 2,5 Meter breiter Reitweg berücksichtigt werden sollte, zumal zu dieser Zeit der Landschaftsgärtner Carl Oschmann im Auftrage des Verschönerungsvereins einen Bepflanzungsplan für die gesamte Anlage im Steinbachtal erstellen sollte.

Aus anderen Unterlagen geht hervor, dass der frühere Reitweg auf der Straße Steinbachtal verlief; mit der zunehmenden Erschließung des Steinbachtals als Gelände für Sommerwohnungen für begüterte Bürger wurde der Reitweg neben dem Steinbach auf Heidingsfelder Gemarkung ohne Befestigung verlegt.

Nachdem der Verschönerungsverein von Würzburg im Einvernehmen mit dem Würzburger Stadtmagistrat das erforderliche Gelände für die Steinbachtalan-lagen erworben hatte, war es möglich, den Reitweg bei den Planungen als festen Bestandteil mit zu berücksichtigen. Aus altem Schriftverkehr zwischen dem Verschönerungsverein und dem Militär, sowie dem damaligen Reiterverein geht hervor, dass der bestehende Reitweg in Richtung gegen den damaligen Schieß-Platz über den Stadtwald weitergeführt werden sollte.

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