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Diese Unterlagen lassen zweifelsfrei darauf schließen, dass der Reiterverein von Würzburg seit etwa 1890 bestanden hat und mit dem damaligen Militär eng verbunden war. Trotz intensiver Nachforschungen hat sich aber kein Beweis dafür ergeben, dass der Reiterverein zur damaligen Zeit auch ein Brückchen über den Steinbach gebaut hat; vielmehr lassen die Unterlagen erkennen, dass der damals angelegte Reitweg nach der Überquerung der Mergentheimerstrasse direkt neben dem Waldkugelweg in die vorgesehene Anlage führte.

Wenn wir die im Archiv der Stadt vorhandenen Pläne, den Plan der Anlage (s. Abb. oben) von Herrn Oschmann im Jahre 1985 aufgestellt, und den Plan des Architekten Christoph Mayer aus dem Jahre 1910 vergleichen, dann finden wir korrekt das Zollhaus, danach die Fußgängerbrücke, wir suchen aber vergebens das sogenannte "Reiterbrückchen" über den Steinbach.

Lageplan des Architekten Christoph Mayer für das Gebiet Dallenberg "Thalberg", mit dem angrenzenden Steinbachtal und den Anlagen des Verschönerungsvereins neben dem Steinbach.

Die Fußgängerbrücke über den Steinbach, bis zum Jahre 1910 eine Holzkonstruktion, dann in eine Steinbrücke vom Verschönerungsverein umgestaltet, ist auf beiden Zeichnungen sehr deutlich zu erkennen. Auf der Zeichnung von Christoph Mayer, der als pingelig und übergenau bekannt war, sehen wir neben dem Steinbach den Beginn des Reitweges.
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